San Juan – Weinoasen, Wüsten und weite Himmel
Grüne Täler zwischen trockenen Bergen
Nördlich von Mendoza erwarten dich sonnenreiche Täler, trockene Ebenen und schroffe Berge. Wo Bewässerung möglich ist, wachsen Weinreben und Olivenbäume. Gerade dieser Wechsel zwischen karger Landschaft und grünen Oasen macht San Juan besonders.
Ein Blick in die Geschichte
Ein schweres Erdbeben zerstörte 1944 große Teile der Provinzhauptstadt. Der Wiederaufbau veränderte ihr Gesicht: Moderne Gebäude, breite Straßen und erdbebengerechtes Bauen gewannen an Bedeutung. San Juan ist außerdem der Geburtsort von Domingo Faustino Sarmiento, dessen Bildungsreformen Argentinien nachhaltig prägten.
Ein Blick auf den Teller
Probiere Tomaticán, ein herzhaftes Gericht aus Tomaten, Zwiebeln und Ei, je nach Rezept mit Brot ergänzt. Dazu passen regionale Weine – besonders bekannt ist San Juan für seinen roten Syrah. Sonnengetrocknete Feigen sorgen anschließend für einen süßen Abschluss.
Geheimnisvoller Ort – Die weiße Ebene von Barreal Blanco
Der Barreal Blanco, auch als Pampa del Leoncito bekannt, ist eine nahezu ebene, helle Fläche aus feinen Sedimenten. Kaum Vegetation unterbricht den Blick, während der Wind über den trockenen Boden zieht. Mit den Bergen am Horizont wirkt die Landschaft beinahe unwirklich, ein Ort, an dem du die Weite förmlich spüren kannst.
San Luis: Unsere Route führt weiter zu den Sierras und weiten Ebenen von San Luis. Dort erwarten dich rote Schluchten, Salzflächen und kleine Orte zwischen den Bergen.
