Chubut – Patagonischer Wind und walisischer Tee
Von der Steppe bis zu alten Wäldern
Chubut verbindet windige Ebenen mit der tierreichen Küste der Península Valdés und den Wäldern der Anden. Im Nationalpark Los Alerces wachsen mächtige Patagonische Zypressen. Zwischen Meer und Bergen liegen große Entfernungen und viele Geschichten, für die sich eine Pause lohnt.
Ein Blick in die Geschichte
1865 erreichten walisische Siedler mit der Mimosa die Küste. Im Tal des Río Chubut bauten sie eine neue Heimat auf. Beziehungen und die Unterstützung von Tehuelche-Gemeinschaften halfen ihnen dabei. Orte wie Gaiman, Trelew und Puerto Madryn sind bis heute mit diesem walisischen Erbe verbunden.
Ein Blick auf den Teller
In Gaiman kannst du dich zum Té galés, dem walisischen Nachmittagstee, niederlassen. Dazu gibt es Scones, Gebäck und Torta negra galesa, einen dunklen Früchtekuchen. An der Küste locken patagonische Garnelen. So schmeckt Chubut mal nach weiter See und mal nach einer gemütlichen Teestunde.
Geheimnisvoller Ort – Der steinerne Wächter von Piedra Parada
Mitten im Tal des Río Chubut erhebt sich die über 200 Meter hohe Piedra Parada. Der gewaltige Felsen ist ein Überrest vulkanischer Aktivität. Gleich daneben führt der Cañadón de la Buitrera zwischen hohen Felswänden hindurch. Ein Ort, an dem du dich zwischen Stein und Himmel plötzlich ziemlich klein fühlst.
Santa Cruz: Weiter nach Süden werden die Wege länger und die Landschaften noch weitläufiger. Dort erwarten dich Gletscher, markante Berge und die Geschichten des südlichen Patagoniens.
