Jürgens Reise um die Welt

Corrientes – Chamamé, Guaraní-Seele und das Land der großen Flüsse

Wo Wasser den Rhythmus bestimmt

Zwischen Paraná und Uruguay erwarten dich weite Flusslandschaften und die Feuchtgebiete von Iberá. Corrientes verbindet beeindruckende Natur mit lebendigen Guaraní-Traditionen und ländlicher Reitkultur. Und wenn ein Chamamé erklingt, hörst du ein Stück Heimatgefühl der Provinz.

Ein Blick in die Geschichte

Die Stadt Corrientes wurde 1588 gegründet. Später spielte die Provinz eine wichtige Rolle in den Auseinandersetzungen um die Eigenständigkeit der Provinzen gegenüber Buenos Aires. Im Krieg gegen Paraguay von 1864 bis 1870 wurde Corrientes zum Schauplatz von Besetzung und Kämpfen, die der Bevölkerung schwer zusetzten.

Ein Blick auf den Teller

Mais und Maniok gehören zu den Grundlagen der regionalen Küche. Probiere Mbaipy, ein herzhaftes Gericht aus Maismehl, das je nach Rezept mit Fleisch, Gemüse oder Käse zubereitet wird. An heißen Tagen sorgt Tereré für Erfrischung: Mate, der mit kaltem Wasser aufgegossen und manchmal mit Kräutern ergänzt wird.

Geheimnisvoller Ort – Die Feuchtgebiete von Batel und Batelito

Die Esteros de Batel y Batelito gehören zu den weniger bekannten Wasserlandschaften von Corrientes. Zwischen flachen Gewässern und dichter Vegetation verschwimmen die Grenzen zwischen Land und Wasser. Schon der Blick über diese Landschaft lässt dich ahnen, wie viele verborgene Lebensräume sich dahinter erstrecken.

Nächste Station unserer Reise

Misiones: Weiter nach Nordosten wird das Grün dichter und die Erde rot. Dort erwarten dich die Iguazú-Wasserfälle und die bewegte Geschichte der Jesuitenmissionen.

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