Jujuy – Farben, Anden, indigene Kultur und die Magie des Nordwestens
Vom Nebelwald in die Puna
Im äußersten Nordwesten grenzt Jujuy an Bolivien und Chile. Zwischen den feuchten Bergwäldern der Yungas und den kargen Höhen der Puna verändert sich die Landschaft eindrucksvoll. Farbige Berge und lebendige indigene Kulturen begleiten dich durch eine Provinz mit tiefen andinen Wurzeln.
Ein Blick in die Geschichte
Schon vor der Inkazeit verbanden Handelswege die Region mit anderen Teilen der Anden. Später wurde sie in das Wegenetz des Inkareichs eingebunden. Während der Unabhängigkeitskriege ordnete Manuel Belgrano 1812 den Rückzug der Bevölkerung und die Räumung von Vorräten an, um die vorrückenden royalistischen Truppen zu schwächen. Als Éxodo Jujeño blieb dieses entbehrungsreiche Ereignis in Erinnerung.
Ein Blick auf den Teller
Mais, Quinoa und Lamafleisch gehören zur regionalen Küche. Probiere Humitas, eine im Maisblatt gegarte Maiszubereitung, oder gefüllte Tamales. Ein würziger Guiso de llama Lamafleischeintopf – passt besonders gut nach einem kühlen Tag in den Bergen.
Geheimnisvoller Ort – Auf alten Wegen bei Santa Ana
Beim Bergdorf Santa Ana führt ein erhaltener Abschnitt des Qhapaq Ñan in Richtung Valle Colorado. Alte Steinwege und Treppen verbinden die Höhen mit den grüneren Landschaften der Yungas. Mit einem ortskundigen Führer kannst du entdecken, wie viel Geschichte in diesen Wegen steckt und welche Bedeutung sie für die Menschen vor Ort haben.
Tucumán: Unsere Reise führt wieder nach Süden. In Tucumán erwarten dich grüne Berghänge, regionale Spezialitäten und jener Ort, an dem 1816 die Unabhängigkeit erklärt wurde.
