Río Negro – Von den Andenseen bis zum Atlantik
Eine Provinz voller Gegensätze
Río Negro führt dich quer durch Patagonien: von den Bergen und Seen rund um Bariloche über die Obstgärten des Alto Valle bis an die Atlantikküste. Dazwischen liegt die weite Steppe. Ob du Berge, Wasser oder offene Horizonte magst, hier bekommst du von allem einen Eindruck.
Ein Blick in die Geschichte
Die militärischen Feldzüge um 1880 brachten für indigene Gemeinschaften Gewalt, Vertreibung und Landverlust. Später entwickelten sich die bewässerten Flusstäler zu bedeutenden Obstbaugebieten. Im Westen wuchs Bariloche zu einem bekannten Reiseziel, dessen Architektur auch durch mitteleuropäische Einflüsse geprägt wurde.
Ein Blick auf den Teller
In der Seenregion locken geräucherte Forelle, Wildgerichte und die berühmte Schokolade Bariloches. Aus den Flusstälern kommen Äpfel und Birnen, an der Atlantikküste ergänzen Fisch und Meeresfrüchte die Speisekarten. Eine kulinarische Reise vom Bergsee bis zum Meer, innerhalb einer einzigen Provinz.
Geheimnisvoller Ort – Die verborgene Welt von Somuncurá
Die Meseta de Somuncurá ist eine weitläufige Hochebene vulkanischen Ursprungs. Zwischen Basaltflächen und abgelegenen Wasserstellen leben Arten, die nur in dieser Region vorkommen. Dazu gehört der seltene Valcheta-Frosch in den warmen Quellbereichen des gleichnamigen Bachs. Mit ortskundiger Begleitung erschließt sich dir eine Landschaft, deren Besonderheiten oft im Kleinen liegen.
Chubut: Weiter nach Süden erwarten dich Wale, Pinguine und patagonische Weite. Und zwischendurch vielleicht eine walisische Teestube, mit Geschichten und einem guten Stück Kuchen.
